Machen Sie Ihr Zuhause frühlingsfit!

Draußen bleibt es länger hell, die ersten Knospen fangen an aus dem kalten Winterboden zu sprießen, und die Vögel zwitschern um die Wette – es ist Frühlingsanfang! Höchste Zeit also, das eigene Heim aufzuräumen, damit neue Lebensfreude und Leichtigkeit einziehen können. Um frisch in die neue Jahreszeit zu starten, sollte man sich einen Plan machen und organisiert an die Aufgabe herangehen, das eigene Zuhause frühlingsfit zu machen. Daher haben wir für Sie die wichtigsten Tipps zusammengefasst, mit denen es gelingt den Frühling nach Hause zu holen.

Machen Sie Ihr Haus oder Wohnung frühlingsfit

Schritt 1: Platz für Neues schaffen

Mit dem Ende der kalten Jahreszeit können graue, dicke Stoffe aus Filz und Wolle Platz für leichtere Textilien machen. Die warme Biber Bettwäsche und der kuschelige Wintermantel haben für diese Season ausgedient und können in Vakuumbeuteln platzsparend verstaut werden. Kleidung, die Sie seit langer Zeit nicht mehr getragen haben oder die Ihnen nicht mehr passt, können Sie beispielsweise an eine Sammlung für Hilfsbedürftige geben. Damit haben Sie nicht nur Ihren Kleiderschrank entschlackt, sondern gehen auch gleich mit gutem Gefühl in den Frühling.
Achten Sie darauf, abgelaufene Kosmetika, Lebensmittel oder Medikamente wegzuwerfen.

Um die Frühlingskasse etwas aufzubessern, ist es sinnvoll, Dinge von Wert, die Sie nicht mehr brauchen, auf einem Flohmarkt zu verkaufen. Souvenirs und andere Staubfänger eignen sich perfekt dafür. Vorher sollten Sie sich allerdings fragen, ob daran noch wertvolle Erinnerungen und tiefe Emotionen hängen. Positiver Nebeneffekt auf dem Flohmarkt: Sie sind an der frischen Luft und lernen nette Leute kennen.
Besonders beim Entrümpeln sollten Sie ehrlich zu sich sein und sich stets fragen: Brauch ich all das noch, oder verstaue ich es nur bis zum nächsten Frühjahrsputz? Denn, nur wenn man sich von Altem trennt, kann Neues Einzug halten.

Schritt 2: Das große Saubermachen

Nachdem man sich von Altlasten getrennt hat, ist Zeit das Verbleibende zu pflegen. Bei der üblichen Putzroutine werden oft einige Stellen vernachlässigt, wie Innenflächen von Schubladen oder Schränken. Der Frühjahrputz eignet sich, genau solche Flächen von Staub zu befreien, die nicht täglich oder wöchentlich gereinigt werden. Mindestens einmal im Jahr sollten auch die Möbel von der Wand gerückt werden, um den Boden und die Fußleisten, die von den Möbelstücken verdeckt werden, zu säubern.
Um die ersten warmen Sonnenstrahlen ins Heim zu lassen, ist es besonders wichtig bei den Fenstern für optimalen Durchblick zu sorgen. Beim Putzen der Fenster können Sie auf handelsübliche Glasreiniger oder Wasser mit einem Schuss Essig zurückgreifen. Zum streifenfreien Trocknen sind spezielle Fensterabzieher oder Zeitungspapier besonders nützlich.

Gardinen lassen sich einfach in der Maschine waschen, gegebenenfalls mit einem Wäschenetz. Bei vergilbten Gardinen hilft – so unlogisch es auch klingen mag – Patronen mit königsblauer Tinte. Diese legt man ungeöffnet mit in die Waschmaschine und das Gelb wird durch das Blau übertüncht und man nimmt dank einer optischen Täuschung ein bläulicheres, strahlendes Weiß wahr. Alternativ hilft gegen den Grauschleier auch die Benutzung eines Vollwaschmittels oder Bleichmittel. Aber Vorsicht: Chlor führt zwar zu sauberer Wäsche, kann aber auch zu Löchern im Material führen!
Nicht zu vergessen beim Frühjahrsputz ist die Hygiene in der Küche. Spülschwämme und Putzlappen sind häufig nass und daher ein idealer Nährboden für Keime. Daher sollten sie regelmäßig ausgetauscht oder abgekocht werden. Doch es gibt auch eine Alternative: Wenn man die Putzutensilien für vier Minuten bei voller Leistung in die Mikrowelle legt, werden sie absolut keimfrei, wie Forscher der University of Florida beweisen konnten. Dabei sollte aber beachtet werden, dass sie feucht und nicht metallhaltig sind, ansonsten besteht Brandgefahr.

Das Gefrierfach oder die Gefriertruhe sollten abgetaut werden, denn das Entfernen der Eisschicht sorgt nicht nur für mehr Stauraum, sondern spart auch Energie und erhöht die Lebensdauer des Gefrierschranks. Wenn im Frühling die Temperaturen steigen und man die Lebensmittel während der Abtauphase nicht auf den Balkon stellen kann, eigenen sich auch Kühlboxen oder Kühlakkus zur Zwischenlagerung. TIPP: Fragen Sie doch einfach mal Ihre Nachbarn, ob sie ein wenig Platz für Ihre Lebensmittel in ihrem Gefrierschrank haben!

Auch Böden, Teppiche und Polster sollten Sie beim Putzen nicht vergessen. Durch die regelmäßige Nutzung verlieren solche Untergründe oft Ihre Farbe und in kleinen Lücken sammeln sich Staub und anderer Schmutz an. Zwar kann es bei schwierigen Materialien auch mal zeitaufwendiger werden, dafür aber lohnt sich das Ergebnis: Sie werden kaum glauben, welchen Unterschied die Reinigung im Gesamtergebnis machen kann.

Zuhause frühlingshafte Akzente setzen

Schritt 3: Frühlingshafte Akzente setzen

Frische, freundliche Farben wie Orange und Gelb lassen Ihr Heim hell und offen wirken. Wem diese Farben zu knallig sind, kann auch auf sanfte Pastelltöne wie Himmelblau, Mintgrün oder ein zartes Rosé zurückgreifen. Diese Akzentfarben lassen sich gut mit neuen Teppichen, Kissenbezügen oder Wohnaccessoires umsetzen.
Mit dem Frühlingserwachen draußen zieht auch endlich wieder die Natur zu Hause ein! Wer nicht warten möchte, bis die ersten Frühjahrsblüher da sind, kann bis dahin ein Strauß langstieliger Gräser in hohe, flaschenartige Vasen stellen, um die Wohnung zu schmücken.
Besonders beliebt sind auch DIY Dekorationen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und so lässt sich jedes Zuhause ganz individuell frühlingshaft verwandeln!

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