So werden auch kleine Balkone mit wenig Aufwand schön.

 

In Deutschland genießen mehr als 50 Millionen Menschen ihre Freizeit auf Balkon oder Terrasse. Besonders der Stadtbalkon kann ein grünes Kleinod sein. Und das muss auch gar nicht teuer sein. Mit etwas Farbe, einem Konzept und viel Grün gelingt das auch Hobby-Gärtnern.

In sieben Schritten zum schönen Kleinbalkon.

View of a Young woman watering tomatoes on her city balcony garden - Nature and ecology theme

 

1. Platz da.

Platz ist auf dem kleinsten Balkon –  in der Höhe! Aus einfachen Blumeninseln etwa können hängende Erdbeer- oder Kräuterbeete werden. Und wer Angst vor der Leiter auf dem Balkon hat: Haken an feste Schnur binden und den Nachbarn von Oben bitten, diese bei sich an einer Stange in Bodennähe anzubringen.

Blumenkästen sollten außen hängen. Da bekommen sie nicht nur noch ein bisschen mehr Licht und Regen ab, der Balkon gewinnt an Platz.

 

2. Raum gestalten.

Mindestens ein Stuhl sollte immer seinen festen Platz haben. So wird auch der schnelle Gang nach Draußen schon zum Mini-Urlaub. Balkone lassen sich zudem wie Zimmer gestalten. Der kleine Tisch zwischen zwei Stühlen schafft eine Sitz- und Erzählecke, ein Windspiel kann diesen Bereich vom Esstisch abtrennen. Mit alten Ziegelsteinen oder Obstkisten lassen sich kleine Emporen bauen für Pflanzen. Das gibt dem Balkon eine zusätzliche Tiefe.

 

3. Farbe kommt ins Spiel.

Bunt macht Spaß. Warum alte, bequeme Balkonmöbel wegschmeißen? Lieber mit Schleifpapier kurz anrauen und dann mit Farbe streichen. Auch bunte Lichterketten sind längst wieder „in“ – und erinnern zugleich an den Italien-Urlaub in Kindertagen. Wie bei allem gilt auch hier: Denken sie an die Nachbarn, auch die mit Federn. Nachts sollten deshalb alle Balkonlichter ausgeschaltet sein.

 

4. Grüner wird’s doch.

Wer keinen grünen Daumen hat, der sollte mit dem Magen arbeiten. Tomaten, Kräuter, Salate, Blumen mit essbaren Blüten – all das wächst auf dem Balkon. Der beste Platz für die Gießkanne ist direkt vor der Balkontür. Das morgendliche Gießen eignet sich wunderbar zum Innehalten vor dem Start in den (Arbeits-) Tag. Tipp: Tontöpfe sind zwar schwerer, sie speichern aber Wärme und sind wahre Wachstumsbeschleuniger.

 

5. Die kleinen Dinge.

Leere Einmachgläser ergeben tolle Windlichter, mit Paketschnur umwickelt lassen sie sich sogar gut aufhängen. Eine Untertasse wird mit etwas Wasser zur Trinkstelle für Meise, Sperling und Co. Vogelkästen sind leicht befestigt. Und selbst, falls sich kein Tier dort einnistet: Sie sehen einfach schön aus. Sehen Sie den Balkon wie ein Wohnzimmer. Warum nicht dort ein Bild aufhängen, eine kleine Vase in die Ecke stellen, kleine Kunstwerke schaffen?

 

6. Der grüne Sichtschutz.

Statt eines Minizaunes aus Plastik oder Holz sind Drahtelemente aus dem Baumarkt mehr als nur Rankhilfe. Mit kleinen Haken lassen sich Pflanztöpfe befestigen. Das erhöht die Gründichte, und macht den Balkon blickdicht. So lassen sich auch aus Beton gefasste Balkone ohne Bohren oder Streichen leicht verschönern.

 

7. Kampf dem Gerümpel.

Balkone werden schnell zur Abstellkammer. Besonders mit mehreren Nutzern sollte man deshalb klären, was zur Ausstattung gehört, und was nicht. Einfache Regel: Abends immer alles mit rein nehmen und auf den Küchentisch stellen, was nicht nach Draußen gehört – da räumt man es sicher weg.

 

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